Die Weiterentwicklung von WordPress geht voran und bis zur Veröffentlichung der kommenden Verison 2.7 ist es nicht mehr weit. Schon im Vorfeld haben wir euch ein wenig mit News um die kommende Version versorgt. Mit diesem Beitrag möchten wir euch einen Einblick in die neue Verwaltung geben, die die Version 2.7 im Bereich der Beiträge und Seiten haben wird.

In der Übersicht der Seiten und Beiträge kann man nun, ohne in den jeweils einzelnen Artikel oder Seite zu gehen, Metadaten editieren. Bisher gab es diesen Komfort nur per Plugin. Damit wird die Verwaltung wesentlich flexibler und schneller im Zugriff. Realisiert wird dies mit Hilfe von JavaScript und der Library jQuery.

Verwalten von Beiträgen

Außerdem kann der Nutzer live fest legen, welche Spalten der Übersichtstabelle er denn sehen möchte. Einige Nutzer benötigen bestimmte Daten nicht und können so mehr Übersicht in das backend bekommen.

Verwalten von Seiten

Damit geht WordPress weiter auf die Wünsche der Nutzer ein und entwickelt WordPress immer mehr zu einem CMS, weg von der reinen Blog-Plattform.

Ähnliche Funktionalität bekommt der Bereich Schreiben. Dort kann man nun auch live einstellen, welche Metaboxen man benötigt. Damit kann man diesen Bereich sehr aufgeräumt gestalten. Ebenso ist das bekannte Drag&Drop der Boxen aus Version 2.3 wieder integriert und der Nutzer
kann sich seine persönlichen Einstellungen festlegen.

Bereich Schreiben anpassen

Ob das Backend mit der aktuellen Seitennavigation und den Farben aus Version 2.5 ausgeliefert wird, das kann man aktuell nicht sagen. Auch ändert sich immer wieder Bezeichner im Menu, so dass man hier vor voreiligen Entscheidungen und Kritiken Abstand halten sollte. Bisher wird das CracyHorse-Design nur als Studie betrachtet und das Ziel ist lediglich, dass man ein DropDown-Menu integriert. Wobei dabei als Vorlage die Umsetzung von Ozh dient, siehe Beitrag.

Im Entwicklerfeld gibt es eine ganze von Diskussionen und daran sind auch Mitglieder von WordPress Deutschland beteiligt. Aktuell ist ein großes Streitthema die Integration der Mehrsprachigkeit in allen Bereich, so auch beispielsweise in den Beschreibungen und anderen Metadaten von Plugins. Bisher kann man Plugins nur in einer Sprache im Backend listen, in der Regel nutzt man dann Englisch. Um aber eine saubere Nutzerführung zu ermöglichen, sollten alle Bereiche des Backend mehrsprachig sein. An solchen vermeintlich kleinen Aufgaben, kann man in der Umsetzung sehr verschieden Lösungen erarbeiten, die extrem unterschiedliche Auswirkungen haben können. Um so besser, dass Nutzer, die mit einer recht umfangreichen Sprachdatei und Sonderzeichen, wie es die deutsche Sprache ist, an diesem Thema diskutieren und damit das Ergebnis entscheidend verbessern können.

Leider kann man bisher viele Funktionen nicht deaktivieren, die man eventuell nicht benötigt. Bisher wächst WordPress stätig. Damit bekommen die Nutzer immer mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Unübersichtlichkeit und Last. Das ist ist nicht immer sinnvoll und macht für eine einfache und schnelle Plattform, die WordPress sicher groß gemacht hat, das Arbeiten schwer. Das aber nur aus meiner persönlichen Sicht. Vielleicht bekommen wir ja in Zukunft ein Leichtgewicht, welches man per Option aufbauen kann.