Die neue WordPress Version 2.7 ist draußen – das hat sicher auch der letzte mitbekommen und wenn nicht, dann reicht ein Rundblick in der deutschen Blogosphäre. Während der eine noch mit dem Update beschäftigt ist, der andere überlegt, ob er oder sie denn das Update auf 2.7 wagen soll, sind andere Nutzer dabei die neue Oberfläche zu entdecken. Wieder andere wissen schon jetzt, dass habe ich aber nicht gewollt und vermissen ihre gewohnte Navigation.
Daher kurz und bündig – die Entscheidung liegt bei euch.

WordPress ist noch immer flexibel und der eine ohne andere Plugin-Entwickler macht sich die Mühe und hält sein Plugin mit dem Stand und Tempo von WordPress mit. Im folgenden soll daher mal einige Möglichkeit gezeigt werden, wie man ein wenig auf die Navigation einwirken kann. Dabei sollen Bilder sprechen und die Links geben euch mehr Information.

Der Standard seit 2.7

Im Dashbaord der Version 2.7 von WordPress (Standard, Design Grey)

Im Dashbaord der Version 2.7 von WordPress (Standard, Design Grey)

Im Standard ist das Backend-Theme Grey aktiv und der User kann benutzerspezifisch zwischen zwei Designs wählen: Blue oder Grey. Keines der “alten” Designs auf vorangegangenen Versionen ist in den Standard eingeflossen. Diskussionen dazu gab es in der Entwicklergemeinde ausreichend und die technischen Funktionalitäten dazu sind ebenso vorhanden.

Zurück in die Zukunft

Horizontale Navigation in WordPress 2.7 via Plugin

Horizontale Navigation in WordPress 2.7 via Plugin

Horizontal oder Vertikal, das Lager der Nutzer spaltet sich sehr schnell an solchen Fragen. Zum Glück, werden einige User sagen, ist WordPress sehr flexibel und mit Hilfe des Plugin Ozh’ Admin Drop Down Menu ist man wieder in dieser Ebene.
Hinzu kommen eine ganze Reihe von Einstellungen die es jedem Nutzer erlauben seine persönlichen Vorzüge zu konfigurieren.

Weniger ist mehr

Einschränkungen der Oberfläche

Einschränkungen der Oberfläche

Ohne diese beiden obigen Varianten in Frage zu stellen – es gibt immer Nutzerkreise und Bereiche in denen WordPress mit dem Backend zu umfangreich daher kommt. Je nach Rechten wird nur das im Backend gezeigt, was man auch darf. Um aber spezielle Bereiche im Bereich Schreiben beispielsweise auszublenden oder das Menu in berechtigten Objekten zu erleichtern ist das Plugin Adminimize geeignet.
Das Plugin läßt sehr viele Einstellungen zu und somit kann man dem Nutzer ein recht übersichtliches Backend gestalten. Alternativ wird das Design von WordPress ein wenig verschlankt mit Hilfe von CSS.

Im übrigen kann man damit rechnen, dass es in der Version 2.8 (Frühjahr 2009) eine ähnliche Funktionalität geben könnte, die dann im Standard das Menu editierbar macht. So viel aber nur dazu, denn bis zur 2.8 ist es noch ein weiter Weg und wir wollen nicht schon im Vorfeld neue Gerüchte streuen.

Alles anders

Fluenvy für 2.7

Fluenvy für 2.7

Schon in der Vergangenheit machte das Plugin die Runde und Nutzer, die schon vor der Version 2.7 von WordPress eine vertikale Navigation nutzen wollten setzen nicht selten das Plugin Fluency ein. Nun gibt es eine neue Version – explizit für WordPress 2.7.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten um auf das Backend von WordPress Einfluss zu nehmen – man kann oder muss sich umschauen, suchen und zum Teil auch entdecken. Wer sich mit dem neuen Design also nicht wohl fühlt oder ab und dann etwas neues versuchen möchte, dem sei dieser kleine Auszug als Anregung in die große WordPress Plugin Welt gegeben. Viel Spaß beim Entdecken der neuen Version und den vielen Möglichkeiten.