Auf dem diesjährigen Treffen der WordPress-Community waren ca. 250 Teilnehmer anwesend. Die Intention nach Berlin zu reisen, war dabei genau so bunt wie die Auswahl an Sessions – es wurde versucht für alle Teilnehmer etwas zu bieten und meiner Meinung nach, ist dies auch sehr gut gelungen. Dieses Jahr wurde die Organisation von Axel, Bernhard, Caspar, Christian, Michael und Tina vom WP Meetup Potsdam übernommen und ich möchte dem Team, den Speakern, den Sponsoren und den vielen Unterstützern im Hintergrund herzlich für ihre Arbeit danken.
Der Stellenwert von WordPress in Deutschland, hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Viele Menschen leben mittlerweile von der Arbeit mit WordPress und die Vernetzung untereinander wird immer stärker. WordPress wird nicht mehr als das kleine, kurios erfolgreiche Stückchen Software wahrgenommern, das es schon längst nicht mehr ist. Es hat sich rumgesprochen, dass mit WordPress auch große und umfangreiche Projekte umgesetzt werden können. WordPress hat sich professionalisiert und ist fest in der Weblandschaft etabliert. Das Camp hat deutlich die Vielfalt der Arbeit mit WordPress gezeigt, es gibt private Nutzer, professionelle Blogger, Analysten, Grafiker, Designer, Entwickler, Programmierer und viele weitere Spezialisten, deren Arbeit sich um WordPress dreht. Ein Camp bringt diese Menschen zusammen, es werden Ideen ausgetauscht, neue Pläne geschmiedet und Kooperationen vereinbart.
Unsere Szene wächst und ist unglaublich kreativ und engagiert. In diesem Sinne möchte ich nochmal deutlich machen, dass sich WordPress Deutschland als Anlaufpunkt der deutschsprachigen WordPress-Nutzer versteht und immer offen für Input aus der Community ist, nutzt das Blog für eigene Beiträge und haltet euch nicht mit Ideen und Anregungen zurück! Wir konnten vom Camp einige Ideen und Wünsche für WPDE mitnehmen, unter anderem werden wir die lokalen Meetups stärker präsentieren und einen Newsletter einrichten – doch dazu später mehr.
Es steckt unglaublich viel Arbeit in der Organisation eines Camps, die man als Teilnehmer eines Camps nicht sieht und es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass die Kritiker immer lauter sind, als diejenigen, die zufrieden waren. Kritik, vor allem konstruktive, ist für jeden Veranstalter und jeden Speaker wichtig, aber sie sollte immer zuerst persönlich an den Veranstalter oder Speaker gerichtet werden.
Das Orga-Team und die Speaker bereiten das Camp derzeit nach und werden euch auf WPCamp.de demnächst ausführlich mit allen Informationen versorgen. Wir halten euch auf dem Laufenden und werden noch Beiträge zum diesjährigen Camp nachreichen.
Nochmal ein riesiges Dankeschön an das Orga-Team: Ihr habt das klasse gemacht!
…und wie jedes Jahr gilt: Nach dem Camp ist vor dem Camp!



Torsten
16. Oktober 2012 um 18:34
+1
Rene Dasbeck
16. Oktober 2012 um 22:18
Ich finde es auch erfreulich zu sehen, dass die WordPress Entwicklergemeinde wächst und wächst. Das zeigt einfach, dass es ein System mit Zukunft ist, dass vielen Leuten einfach Spaß macht. Leider konnte ich am WPCamp dieses Jahr nicht teilnehmen. Aber vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr.
Michael Oeser
17. Oktober 2012 um 10:45
Leider ist es fast immer so, dass diejenigen die meckern lauter als die sind, die Lobeshymnen singen. Und meistens meckern die am lautesten, die am wenigsten beizutragen haben.
Ich konnte dieses Jahr leider nicht anwesend sein, freue mich aber schon auf das nächste Jahr. Dann klappt´s hoffentlich wieder.
Macht weiter so!
David Decker
17. Oktober 2012 um 13:03
Ich finde, es war eine TOP Veranstaltung, die das Kölner Camp nicht gut aussehen läßt daneben…
Wie auch immer, ich hatte absolut nichts zu bemängeln, das, was ich gesehen, erlebt und gehört habe, war alles erste Sahne!
Habe das auch dem Orga-Team so mitgeteilt, die waren richtig beschämt – aber ist wichtig, dass man auch mal richtig lobt, solche Ermutigungen braucht jeder mal!
Ich weiß nicht, woran es Kritik gab auf oder nach dem Berliner Camp, ich habe nichts dergleichen miterlebt! Das Orga-Team jedenfalls hat gerockt!
Das manche Sessions inhaltlich evtl. Anlaß zur Kritik gaben, kann gut und gerne sein, hat aber so nix mit dem Orga-Team oder dem Rahmen des Camps zu tun. In diesem Falle: auch hin zum Session-Halter und das Gespräch suchen!
Sabine
17. Oktober 2012 um 14:36
@Rene
Ich finde es auch toll das die WP Gemeinde immer grösser wird!
Leider konnte ich dieses Jahr nicht dabei sein, ich hoffe es klappt im nächsten Jahr!
fwolf
17. Oktober 2012 um 20:44
@Michael Oesler: Ne, da haste was völlig falsch verstanden.
Die, die zufrieden sind, rühren sich i.d.R. gar nicht. Die Unzufriedenen auch nicht. Nur die, die genug ihren Arsch hochbekommen, rühren sich – meistens eher die, die was zu beanstanden haben.
So ist das halt. Ob bei einem Treffen oder einem Website-Relaunch: 90 – 95% halten die Klappe, die anderen 10 – 5% sind diejenigen, die Kritik jeglicher Art (= positiv wie negativ) geben
Allerdings zitiere ich dazu noch einen Bekannten: Sag mir lieber, was ich falsch mache – denn aus meinen Fehlern kann ich lernen, es noch besser zu machen!
cu, w0lf.