
After the Deadline ist eine Rechtschreib- und Grammatikkorrektur, die nun ein Part von Automattic, das Unternehmen hinter WordPress.com, ist. Das Tool wird eventuell in einer der kommenden WordPress-Versionen Einzug halten und könnte damit die jetzige Erweiterung im WYSIWYG-Editor TinyMCE ablösen.
Wer After the Deadline schon jetzt in WordPress nutzen möchte, dem steht ein Plugin zur Verfügung. Mit dem Plugin stehen auch die Optionen am Profil zur Verfügung, die im Screencast deutlich werden.

Einen Einblick in das Tool gibt das folgende Video oder man nutzt die Demo.
Weitere Hintergründe zur Übernahme durch Automattic gibt es im Blog von After the Deadline


Wolfram Gieseke
9. September 2009 um 13:25
Nur schade, dass das gute Stück kein Deutsch kann!
Florian
9. September 2009 um 15:11
Schade, dass es das noch nicht auf deutsch gibt.
Jan
9. September 2009 um 16:12
Für manche User vielleicht ein nettes Feature, aber m.E. ist die Rechtschreib- und vor allem Grammatikprüfung schon im M$-Office und anderen Textverarbeitungen die nervigste und überflüssigste Funktion.
In meiner Lieblings-Blogsoftware kann ich darauf mehr als gut verzichten.
Ich hoffe aber wenigstens, dass – wenn man WP nun unbedingt so überladen will mit Funktionen, die ja bei Bedarf auch hervorragend durch Plugins gelöst werden können – es endlich eine Möglichkeit gibt, Überflüssiges (wie z.B. auch Revisions und Autosave) mittels einer Admin-Funktion abzuschalten – und nicht fürs Deaktivieren die Plugins braucht.
Die Stärke an WP ist ja eigentlich, dass es von Haus aus recht schlank, aber darüber hinaus fast unendlich erweiterbar ist. Und das sollte auch so bleiben.
tourblogger
9. September 2009 um 21:13
@Jan: “von Haus aus recht schlank” ?!?
Die Dame hat in letzter Zeit ehrlicherweise doch übelst zugelegt. Ich wäre deutlich glücklicher, wenn viele mittlerweile fest implementierte Funktionen ausgelagert und als PlugIn realisiert würden.
jottlieb
9. September 2009 um 22:04
Erstmal zu den Schwarzmalern: Wir haben ja nur im Konkunktiv geschrieben, dass diese Funktion auch den Weg ins normale WP finden könnte. Die Möglichkeit besteht, aber sicher ist das natürlich nicht. Fest steht: Es wird bei wordpress.com verwendet und hat damit wohl mehr potentielle Nutzer als bei selbstgehosteten WPs.
Ansonsten gehe ich nicht davon aus, dass es die Funktion auch in Deutsch geben wird. Aufgrund der anderen Grammatik etc. müsste wohl mindestens 80% des Codes komplett umgeschrieben werden.
Jan
10. September 2009 um 12:28
@tourblogger: Naja, von Hause aus vor diversen Versionen
Wollte auch gar nicht schwarzmalen, war nur kurzfristig schockiert, dass so eine Idee überhaupt aufkommt, wo doch akut die Diskussion über WP als Speicherfresser die Runde macht.
@jottlieb: Stimmt, deutsche Sprache schwere Sprache …
Matthias Pospiech
10. September 2009 um 15:53
Für deutsch würde mir schon reichen wenn es anhand einer gültigen Wortliste die Flüchtigkeitsfehler findet.
Eine Grammatikprüfung in WordPress wo es die noch nichtmal für normale Editoren gibt ist schon fast zuviel.
Es gab mal ein Corrector plugin, das sehr gut funktionierte und sehr viele Sprachen unterstützte. Leider war es nur bis 2.3.x kompatibel. Mit 2.8.x geht es definitiv nicht mehr. Und das brauchte nur aspell auf dem Server oder ähnliches.
Enrico Schütze
11. September 2009 um 14:12
Ohne Rechtschreibprüfung geht gar nichts. Manchmal ist man schon ganz blind vom vielen Schreiben.
Super.
Matthias Pospiech
13. September 2009 um 11:09
Das Plugin mag funktionieren, aber ich kann es nicht nutzen, denn es basiert auf TinyMCE, ich aber deaktiviere das als erstes.
Wenn das plugin nicht mit dem reinen Quellcode-Editor bis zum entgültigen Release zusammenarbeiten sollte wäre das eine Blamage für WordPress – ein nettes feature, das Resourcen verbraucht aber überhaupt nicht nutzbar ist.