Wie schon im Artikel zu den “WordPress 2.9“-Terminen angedeutet, enthält die kommende WordPress-Version eine Implementierung von “oEmbed“. Dieser Standard ermöglicht den Austausch von Informationen zur Einbindung von Medien, zum Beispiel von Videos oder Bildern, anhand der URL. In der Praxis bedeutet das, dass es möglich ist nur durch einfaches hinein kopieren z.B. einer YouTube-URL in den Editor beim Speichern automatisch der passende Video-Player eingebunden wird.

Bisher war es meist eine Qual z.B. YouTube-Videos einzubinden, mal wurde Code gefressen oder das Layout wurde zerrissen. Dies soll sich mit “oEmbed” ändern. Man braucht nur die jeweilige URL des Videos, kopiert diese einfach in den Editor und beim Speichern holt sich WordPress im Hintergrund die passenden Informationen um es einzubinden. “oEmbed” ist aber auch in der Lage jedes andere vorstellbare Medien-Format einzubinden (Videos, Bilder, Audios, sonstiger HTML-Code und Links).

Nicht nur YouTube wird unterstützt, sondern auch Flickr für Bilder & Videos, Blip.tv, Vimeo, Hulu (TV-Serien aus den USA), Viddler, Qik.com (Mobile Videos), Revision3, Google Video, PollDaddy (Umfragen) und DailyMotion. Zusätzlich wird jeder Dienst unterstützt, der die passenden Informationen im HTML-Header (<link>-Tag im <head>-Bereich) enthält (“Auto Discovery”, zu dt.: “automatische Erkundung”). Natürlich lässt sich die Liste der Dienste über die interne Plugin API von WordPress erweitern.

Im Punkt “Mediathek” in den Einstellungen von WordPress kann man “oEmbed” auch ein- oder ausschalten (standardmäßig ist es an). Außerdem lässt es sich regeln, wie groß maximal die einzubindenden Medien (Höhe mal Breite in Pixeln) sein sollen.

oembed

“oEmbed” ist in der aktuellen Entwickler-Version von WordPress 2.9 schon enthalten und kann natürlich getestet werden. Wir bieten Nightly-Builds von WordPress 2.9 zum Testen an, vom Produktiv-Einsatz wird wie immer abgeraten.

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