Wie Jane Wells im offiziellen WordPress-Blog bekannt gegeben hat, erhält WordPress bald sogenannte „Canonical Plugins“, die deutschen Benutzern auch als „Core Plugins“ bekannt sind. Die Core-Entwickler haben sich auf einen Rahmen sowie Zeitplan für diese Core Plugins geeignet.

So sollen diese komplett von der Community in Absprache mit den Core-Entwicklern entwickelt werden und oft nachgefragte Funktionen, die vielleicht zu speziell für den Einbindung in WordPress sind, abdecken und wie „normale“ Plugins über das WordPress.org Plugin Verzeichnis verwaltet werden. Zusätzlich erhält jedes Core-Plugin ein Trac, Mailing-Liste sowie Support-Forum ähnlich dem Mutterschiff WordPress.

Ziel dieses Konzeptes ist es stabile und hochentwickelte Plugins zur Verfügung stellen, die die selben Qualitäts- und Sicherheitsvorstellungen wie WordPress haben. Des weiteren sollen diese mit jeder Version von WordPress kompatibel sein. Dafür werden diese im Backend in einem eigenen Menü vorgestellt und verwaltet. Dafür garantieren die WordPress-Macher Stabilität, Sicherheit und Support.

Zeitplan für die Umsetzung seien mehre Monate und daher ist denkbar, dass die ersten Core-Plugins mit WordPress 3.0 kommen. Details sind jedoch nicht bekannt, auch nicht ob bestehende Funktionen in „Core-Plugins“ ausgelagert werden.

Jedoch sind die Core-Entwickler mit dem Namen „Canonical Plugins“, der hauptsächlich in der englischsprachigen Community genutzt wird, recht unzufrieden und rufen die Community auf über einen Namen, darunter auch „Core Plugin“, abzustimmen. Im WordPress-Blog finden sich die Vorschläge und die Abstimmung. Abgestimmt werden kann noch bis zum 11. Dezember 0.59 Uhr deutscher Zeit.