Automattic hat zu einem neuen Streich ausgeholt und heute VaultPress gelaunched.
VaultPress ist ein Backupdienst für WordPress-Blogs, der sich derzeit noch in der Betaphase befindet. Über ein Plugin sollen alle relevanten Inhalte der Datenbank und Dateien – inklusive Beitrags-Revisionen, Kommentare, Plugins, Themes, etc. – automatisch, kontinuierlich und in Echtzeit auf dem Automattic-Grid gespeichert werden. Einen VaultPress-Account bekommt man derzeit nur über eine Einladung – der Dienst soll nach der Betaphase monatlich um die 15$ kosten. Für die Zukunft ist geplant über VaultPress auch Sicherheitspatches einzuspielen um so schnellstmöglich auf mögliche Sicherheitsprobleme reagieren zu können. Matt, der Gründer von WordPress und Automattic, bezeichnet VaultPress im Ankündigungsbeitrag als eine der fortschrittlichsten Technologie die mit WordPress interagiert.


ichselbst
31. März 2010 um 00:55
Klingt interessant…
Yoschi
31. März 2010 um 02:08
Das ist doch echt eine geniale Idee, auch wenn ich sie nicht gebrauchen werde.
Nach der Betaphase soll es 25 Dollar kosten und man kann bei der Einladung eingeben wieviel man denn gerne zahlen würde stattdessen.
zonebattler
31. März 2010 um 06:35
MySQLDumper [1] ist schon seit längerem verfügbar, kostet gar nix, sichert absolut zuverlässig und telefoniert nicht nach Hause…
[1] http://www.mysqldumper.de
Beste Grüße,
Ralph
Heiligengrabe
31. März 2010 um 07:12
Das hört sich interessant an. Da man einen VaultPress-Account momentan nur per Einladung erhalten kann, wäre es interessant zu wissen, wer bereits über einen Zugang verfügt.
Alphawolf
31. März 2010 um 10:32
Habe mich mal für die Beta angemeldet.
Michael
31. März 2010 um 11:48
Hm… Halte das ehrlich gesagt nicht viel von.
Mag für den einen oder anderen interessant sein, jedoch gibt es wie bereits gesagt wurde kostenlose Alternativen, die bestens funktionieren. Zudem frage ich mich wieso ich meine Daten Dritten anvertrauen soll. Das Geld könnte ich mir insofern sparen, als das mein Hoster bereits regelmäßige Backups (Files & DB) anlegt). Sorry, aber wie gesagt stehe ich dem ganzen eher kritisch gegenüber.
Diese Energie hätte man mal lieber in die Entwicklung andere Projekte stecken sollen (siehe bbPress, was wohl so gut wie tot ist).
Olaf
31. März 2010 um 12:24
@Michael: da VaultPress in Echtzeit Sicherungen erstellen soll, unterscheidet sich das natürlich schon von zB täglichen Backups – das ist natürlich in erster Linie für größere Projekte Interessant. Objektiv betrachtet vertraust du deine Daten ja auch deinem Provider an, aber konkret läßt sich zu VaultPress noch nicht viel sagen, da es noch in der Betaphase befindet. bbPress ist integraler Bestandteil von BuddyPress und ist in diesem Zusammenhang unverzichtbar, als Standalone Appikation war das eher ein Flop und in der Regel braucht ein blog kein zusätzliches Forum. Mit BuddyPress scheint bbPress aber einen festen Platz gefunden zu haben…
Michael
31. März 2010 um 14:18
@Olaf: Ich will ja gar nicht bestreiten, dass VaultPress seinen Zweck erfüllt und das mit den Daten ist natürlich auch richtig. Sicherlich kann auch da Unfug damit getrieben werden… Es kann ja jeder für sich selbst entscheiden, ob er/sie diesen Service für sich beansprucht und monatlich einen Betrag bezahlt, oder aber Backups auf die herkömmliche Art und Weise anfertigt. Ich für meinen Teil würde mich (Stand jetzt) für letztere Variante entscheiden, die in meinen Augen für kleinere Projekte auch vollkommen ausreicht.
Auch in dem Punkt stimme ich Dir zu. Aber: Viele Leute benutzen WP schon lange nicht mehr nur als herkömmlichen Blog. bbPress war mit der vorhandenen WP Integration bislang eine super Alternative zu den vorhandenen Forenplugins. Aber ich denke Diskussionen zu bbPress gehören nicht hier her, sondern in entsprechende Foren. Von daher back2topic
Sabine Trabert
31. März 2010 um 22:28
Ich weiß nicht so recht, ob ih einem solchen Dienst meine Daten einfach so anvertrauen würde. Es geht hier sogar um systeminterne Inhalte (DB), mit denen man etlichen Schindluder treiben kann, hat man erst einmal Zugriff darauf.
Und die automatische Funktion zum Einspielen von Updates empfinde ich als einen tiefgreifenden Eingriff. Ich misstraue ja schon dem automatischen Update von Windows.
Und von der zusätzlichen Serverlast und dem Traffic wurde noch gar nichts gesagt.
Ivan
1. April 2010 um 07:16
Ich glaube nicht an den Erfolg, denn der Preis ist einfach zu hoch. Die Mehrzahl der Blogger haben kein Einkommen resp. verdienen kein Geld mit Werbung. Backups kann man wesentlich günstiger haben, MySQLDumper und Filezilla helfen dabei.
Tim
4. April 2010 um 11:41
Ich finde die Idee hinter dem Dienst klingt sehr spannend. – Das was Ivan sagt ist sicherlich ein negativer Punkt, jedoch wird es seine Abnehmer finden. Vor allem Leute die mit massig WordPress Blogs arbeiten und dies professionell werden einen solchen Service sicherlich in Anspruch nehmen – ich werde es eventuell mal testen.
Danke für den Hinweis.
Frederik R.J. Kreijmborg
12. April 2010 um 00:24
Ich finde die Idee gut. Diejenigen, für die ein solcher “Backup-Dienst” interessant ist, betreiben höchstwahrscheinlich ein großes Projekt und verdienen demnach meist auch ein bisschen Geld damit.
Und 15$ (11,14€) sind pro Monat nicht besonders viel. Immerhin leistet der Dienst die sagenumwobene Ausfallsicherheit, oder nicht?
Für SQL-Dumps & Filezilla ist es manchmal zu spät