Vor einiger Zeit fragten wir nach den Konsequenzen beim Einsatz von Akismet in Deutschland, da wir in Sachen Datenschutz große Probleme sahen.
Nun haben wir die Antworten, die euch sicher nicht gefallen werden. An dieser Stelle noch mal großen Dank an Rechtsanwalt Thomas Schwenke, LL.M. von der Kanzlei Schwenke & Dramburg. Ohne Ihn könnten wir an dieser Stelle keine handfesten Ergebnisse vorweisen.
Thomas hat im Blog von Spreerecht im Artikel Usability VS Datenschutz – Datenschutzrechtliche Einwilligung ohne Opt-In? die rechtliche Situation ausführlich beleuchtet und ist auch mit Hilfe von anderen Rechtsanwälten zu dem Ergebnis gekommen, dass der Einsatz von Akismet nur dann legal ist, wenn vom Kommentierenden per Opt-In eingewilligt wird, dass personenbezogene Daten in die USA übermittelt werden.
Was das nun genau bedeutet und wie diese Einwilligung auszusehen hat, haben wir auch in einem FAQ-Artikel hier auf WordPress Deutschland festgehalten.
Fakt ist also: Wer Akismet ohne weitere Vorkehrungen einsetzt, begibt sich in die Gefahr, abgemahnt werden zu können.
Den Entwicklern des Plugins ist das Problem leider egal. Unser Ticket im WordPress Core trac wurde wegen angeblicher Nichtzuständigkeit geschlossen und das darauf erstellte Ticket im WordPress Plugin trac hat niemanden der Entwickler wahrgenommen.
Dank Thomas’ Recherchen und Nachfragen weiß aber immerhin Automattic CEO Toni Schneider über die Problematik bescheid und will dem Safe Harbour-Abkommen beitreten, so dass die Notwendigkeit des Opt-In entfallen könnte.
Allerdings haben wir die Sache nicht auf uns beruhen lassen und sind zusätzlich durch die Sprachdatei und ein Plugin tätig geworden.
Aufklärung über dieses Thema ist sehr wichtig. Deshalb wird seit WordPress 3.1.1 eine leicht angepasste deutsche Sprachdatei ausgeliefert, welche beim Aktivieren von Akismet eine Warnmeldung ausgibt. Leider haben wir keine hinreichende Möglichkeit, auch für schon aktivierte Akismet-Installationen an passender Stelle eine Warnmeldung auszugeben. Das wäre Sache der Pluginautoren.
Im FAQ-Artikel haben wir Alternativen für Akismet genannt. Wer trotzdem nicht auf Akismet verzichten möchte, der kann unser Plugin Akismet Privacy Policies verwenden, welches im offiziellen WordPress Pluginverzeichnis zu finden ist. Nach dem Aktivieren platziert das Plugin automatisch in fast allen Themes die entsprechende Einwilligungs-Checkbox samt Mustertext. Wir empfehlen dringend im gleichen Zuge auch eine Seite mit einer Datenschutzerklärung zu erstellen (Mustertext siehe FAQ-Artikel oder im spreerecht.de-Artikel) und diese im Hinweistext zu verlinken, damit der Nutzer Ordnungsgemäß nach Datenschutzgesetz informiert ist, wie er seine gespeicherten Daten wieder löschen kann. In Zusammenhang auch Danke an Frank Bültge, der das Plugin programmiert hat.


Perun
20. April 2011 um 12:37
Hallo jottlieb,
bis jetzt ist das lediglich Meinung von Anwälten, es existiert noch kein Gerichtsurteil.
jottlieb
20. April 2011 um 12:42
@Perun: Prinzipiell korrekt. Aber ich glaube bei diesem Thema wird sich keiner darum reißen, die Grundlage für Präzedenzurteil zu geben.
Und die Gesetze bestehen ja auch so.
zonebattler
20. April 2011 um 13:11
Und jetzt alle mitklatschen: Antispam Bee, Antispam Bee, Antispam Bee…
Perun
20. April 2011 um 13:24
Hallo jottlieb,
ich habe manchmal das Gefühl, dass dies gewünscht sei.
Ich habe sonst keine logische Erklärung, warum ein Plugin, dass sehr gut Spam (auch den manuellen) bekämpft so madig gemacht wird.
Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber es würde mich nicht wundern wenn in ein paar Jahren raus kommt, dass Leute aus der Spam-Branche (ist in DE sehr aktiv) viel Mühe und Ressourcen dafür aufgewendet haben, dass man “Akismet & Datenschutz” zum Thema macht.
Jetzt bitte nicht die Aussage so interpretieren, dass ich die o.g. Anwälte oder euch dazu zähle.
Schaut man sich an wer ein Motiv hat und wer davon profitieren könnte, dann ist das gar nicht so abwegig. Mir persönlich kommt das alles verdächtig vor. Genau wie die hetze gegen Analytics.
Höllinger
20. April 2011 um 13:27
War für mich mit ein Grund auf Antispam Bee umzusteigen
Guido
20. April 2011 um 13:29
Da kann ich @Jootlieb nur zustimmen. Jedenfalls habe ich sicherheitshalber Akismet nicht installiert und werde lieber ein paar Wochen oder Monate warten, bis es richtige Entscheidungen zu diesem Fall gibt. Sicher ist Sicher!!!
Perun
20. April 2011 um 13:29
@zonebattler,
ich kenne Sergej Müller (den Entwickler von Antispam Bee) persönlich und schätze ihn sowohl als Menschen wie auch als Entwickler.
Dennoch hat Akismet, dadurch das 100.000 Menschen an die “zentrale Datenbank” funken was Spam ist und was nicht, einen klaren Vorteil. auf den Blogs wo ich Akismet einsetze wird sehr zuverlässig auch der manuelle Spam und Kommentar-Trolle erkannt … eben weil sie schon i anderen Blogs unangenehm aufgefallen waren.
zonebattler
20. April 2011 um 13:40
@Perun: Die prinzipiell unterschiedlichen Ansätze von Akismet und Antispam Bee sind mir geläufig. Freilich sind mir Lösungen ohne Hang zum Telefonieren mit daheim grundsätzlich sympathischer, erstens wegen des guten Begleitgefühls in Sachen Datensicherheit, zweitens aus ökologischen Gründen: Bei Akismet entsteht ja schließlich global gesehen eine ganze Menge zusätzlichen Traffics. Das gibt’s bei Sergejs Plugin nicht und schon deshalb finde ich seinen Lösungsweg eleganter (und in der Praxis nicht minder effektiv)…
Frank Viehmann
20. April 2011 um 13:44
Das mit dem Hinweis ab Version 3.1.1 ist doch schon mal eine gute Sache. Was mich ein wenig stört, ist die Ignoranz der Amis zu dem Thema.
Im übrigen leistet Antispam Bee bei mir ausgezeichnete Arbeit.
RA Breithaupt
20. April 2011 um 13:45
… es geht doch eigentlich nicht für oder gegen ein Plugin. Wichtig ist, dass die Verwender von Akismet sensibilisiert werden. Letzendlich kann doch dann jeder selbst entscheiden was er verwendet, bzw. wie. Und klar ist, Abmahnungen können teuer werden und nerven.
Perun
20. April 2011 um 13:53
Hallo zonebattler,
da bin ich ja richtig froh Sergej zu kennen: ist netter Kerl, macht gute Arbeit und nebenbei rettet er den Regenwald.
OK, ich habs verstanden.
Frank
20. April 2011 um 17:48
Akismet ist bei mir eh überall runtergeflogen, weil zu viel gute Kommentatoren im Spam gelandet sind. Diese Menge an false positives darf einfach nicht sein. Seitdem Antispambee im Einsatz, das dummerweise sehr viel 08/15-Spam durchlässt. Ich schätze die Arbeit von Sergej sehr, aber meine Kritik als Poweruser kam diesmal leider nicht gut an. Insofern weiß ich den Vorteil einer zentralen Datenbank wie bei Akismet zu schätzen. Man müsste nur wieder aus deren Spamliste rauskommen, was leider nicht so einfach ist…
Tobias
20. April 2011 um 18:01
Antispam Bee installieren und Feierabend …
Christian
20. April 2011 um 18:12
Akismet ist nicht nur rechtlich bedenklich, es wird auch oft übersehen das diese Plugin nicht kostenfrei ist.
Mehr Information bei Chris:
http://linuxundich.de/de/webhosting/akismet-kosten-alternative-antispambee/
Cujo
20. April 2011 um 23:33
Ich verwende AntiSpamBee in Kombination mit NoSpamNX und bin bisher sehr zufrieden damit.
klose91
21. April 2011 um 00:26
Ich danke euch für diesen Artikel und auch für das Plugin.
Ich selbst setze Akismet ein und bin sehr zufrieden mit dem Plugin.
Also vielen Dank für diesen Beitrag und auch für das Plugin.
Julius Cesar
21. April 2011 um 01:51
Akismet hat mich vor 4.903 Spamkommentaren bewahrt und lag insgesamt seit dem ich Akismet verwende nur 35x daneben.
Wie soll Akismet oder eine anderes Plugin funktionieren, wenn ein Spammer sich entscheiden kann ob sein Kommentar überprüft wird.
Andererseits ist jeder verpflichtet Kommentare auf Rechtsverstöße zu prüfen.
Bei dieser ganzen diskusion frage ich mich was mit den Spamservern beim Emailversand in Deutschland ist. Jeder ordentliche Emailserver besitzt einen Spamschutz. Muss ich dann in Deutschland jeden der mir eine Email senden möchte vorher mitteilen, dass seine Email bzw. seine IP-Adressse überprüft wird und gegebenfalls irgendwo gespeichert wird.
Wer offiziel Kommentare oder Emails im Internet versendet, geht davon ausddas diese Daten gespeichert werden.
Ich bin heil froh aus dieser deutschen Bürokratie weg zu sein “Good bye Deutschland” – Schöne Grüße aus Jakarta
Silvio
Timo
21. April 2011 um 12:29
Ich denke ich werde auch auf Antispambee umschwenken und dieses Plugin mal testen. Mein Blog erhält zum Glück im Moment kaum Spamkommentare.
Manchmal ist es echt erstaunlich was alles zu Problemen führen kann (FB Like Button, G. Analytics und jetzt Askimet).
Mal sehen was als nächstes kommt
Veronika Kaiser
21. April 2011 um 13:37
Ich habe hier: http://www.veronika-kaiser.de/wordpress/reduzierung-von-spam-auf-eigenen-blogs/ dazu gepostet, dass ich sseither auch auf Antispambee umgestellt habe. Der Artikel hat dazu geführt, dass eine Diskussion dort entstand über das Für und Wider zu dem Plugin “Keycaptcha”. Auf dem Artikel, der darauf basiert, gab es jedoch lediglich Überlegungen, Akismet abzuschalten (oder eine Einwilligung zu erbitten wg. der Datenversendung). Gibt es hier AUCH Meinungen dafür/dagegen, Captchas (das Besagte oder auch andere) zur SPAM-REduzierung zu verwenden?
Veronika
Dieter
21. April 2011 um 13:37
Mich persönlich überrascht die Einschätzung, dass es eines Opt-In-Verfahrens für Kommentare mit Akismet bedarf. Meine persönliche Meinung geht in die Richtung der persönlichen Meinung von RA Thomas Schwenke. Letztendlich gibt es hier eine Rechtunsicherheit, der man als WordPress-Nutzer besser vorbeugt wie von Jottlieb vorgeschlagen oder mit einem alternativen Antispam-Plugin wie beispielsweise AntispamBee.
jottlieb
21. April 2011 um 14:04
@Veronika Kaiser:
Captchas sollte man nicht verwenden. Es ist mittlerweile so, dass Sie für gute Bots einfacher zu lösen sind als für Menschen. Captchas sind einfach nervig und nicht barrierearm, daher sollte man lieber auf intelligente Lösungen zur SPAM-Vermeidung setzen.
Veronika Kaiser
21. April 2011 um 15:31
@jottlieb: Danke für die schnelle Kommentierung
.
Die “Normalen” Captchas (mit den Buchstaben) schon – aber diese Variante setzt auf Puzzles – so weit ich es sehe, gibt es da auch eine barrierearme (oder zumindest barriereärmere?) Variante (was sonst kann ein Klick auf den Rollstuhl unten links bewirken?) Test siehe hier: https://www.keycaptcha.com/ – es gibt dann ein eindeutig einfacheres Bild, was allerdings immer noch eine Mausnutzung erfordert. Ich finde den Ansatz schon sinnvoll, VOR Entstehung des SPAMs zu reagieren und auch Antispambee wirft weg, was entstanden ist, nachdem es entstanden ist.
Veronika Kaiser
21. April 2011 um 15:34
Nach der hier auch schon kommentierten “false-positive”-Geschichte, die ich mit Akismet auch schon so erlebte, bin ich noch nicht sicher, ob ich die von Antispambee als SPAM eingeordneten Mails wirklich einfach ohne nochmalige Durchsicht in den Rundordner/Orbit schicken lassen kann – da erscheint mir die hinter den KEYCaptchas stehende Idee durchaus reizvoll.
Stephan
21. April 2011 um 15:50
Ich habe keine Lust auf weitere Abmahnungen ich wechsle freiwillig zur Biene
jottlieb
21. April 2011 um 15:55
@Veronika Kaiser:
Und was ist mit Leuten, die gar keine Maus verwenden (z.B. Blinde oder Gerät mit Touchscreen) oder nur beschwerlich mit einer Maus agieren können?
Des weiteren hätte ich keine Lust, für jeden Kommentare ein Captcha zu lösen. Da musst du dann für dich selber entscheiden, was schwerer wiegt: False positves oder Leute die erst gar nicht antworten, weil die Hürden zu hoch sind.
Veronika Kaiser
21. April 2011 um 19:53
@jottlieb:
. Danke für die diesbezügliche Unterstützung zur Meinungsbildung!
ja – schon klar. Ich bin eindeutig noch in der “Experimentierphase” – ich werde mir das weiter anschauen – mich hat das Thema halt interessiert, weil ich hier auf dem Blog die Akismet-Problematik mitbekam, dann daraufhin auf Antispambee umstieg und als ich darüber auf meinem Blog was schrieb, auf KEYCaptcha verwiesen wurde. Da ich andererseits auch mit dem Thema Barrierefreiheit/Barrierearmen WEbseiten zu tun habe, werde ich das Thema sicher noch weiter abseits dieses Blogs verfolgen. Es hat mich halt beschäftigt, dass hier auf dem Blog bisher nichts zu der Möglichkeit des Captcha-Einsatzes angetippt wurde. Das ist ja nun anders
Vor-Österliche Grüße
Veronika Kaiser
Malte Schmidt
21. April 2011 um 20:55
Akismet bleibt solange ich das da haben will – mit dem Plugin bin ich absolut zufrieden und Antispam Bee erfüllt seine Arbeit teilweise so wie ein Arbeiter der weiß, dass der in einer Woche ohnehin den Betrieb verlässt.
Diese “Information” werde ich in einer kleinen Textbox selbst anhängen.
An alle die mächtigen Schiss von Abmahnungen haben: Überlegt euch wie unglaublich viele Blogs es im deutschen Raum gibt. Denkt nach wie groß euer Blog wirklich ist und dann handelt entsprechend. Kein Anwalt wird ein Privatblog verklagen bei dem es um “Babybrei” (man beachte die Anführungszeichen) geht.
Liebe Grüße
Malte
Paul-Sims
21. April 2011 um 22:46
Im Moment fahre ich ganz gut mit si captcha + entferntes url feld
Johannes
21. April 2011 um 23:18
Auch ich nutze Antispambee und bin zufrieden, von daher würde ich von Askimet abraten, sicher ist sicher, Frohe Ostern!
Jens
22. April 2011 um 07:30
Täusche ich mich, oder kann eh kein Außenstehender sehen, dass die Daten zu Akismet weitergeschickt werden? Schließlich erfolgt das doch über den Server.
Wozu also die Aufregung?
Bettina Mertinkat
22. April 2011 um 14:26
Erst einmal danke für den Beitrag. Manche Plugins sind mir sehr suspekt und dazu zählt auch Akismet. Deshalb nutze ich dieses Plugin auch nicht.
Vor längerer Zeit hat mir auch jemand mal erzählt das Akismet “nach Hause telefoniert” und so etwas finde ich immer verdächtig.
Mallorca Backstage
22. April 2011 um 15:57
Deutschland hatte schon immer merkwürdige Gerichtsurteile, Akismet ist und bleibt ein tolles Plugin. Naja, uns betrifft es als spanische SL zum Glück ja eh nicht. Sonnige Grüsse aus Mallorca.
Julius Cesar
23. April 2011 um 02:51
@Mallorca Backstage
Genau, da zeigt es sich immer wieder das es immer wieder Gründe gibt Deutschland Good bye zu sagen.
Manche Deutsche Gesetze sind einfach ein wenig ich sag einmal überzogen was den Datenschutz betrifft.
Und wie schon in meinem ersten Beitrag geschrieben, wenn das für Akismet gilt, dürfte ja kein Deutscher mehr einen Spamfilter für sein Emailpostfach benutzen, oder müsste jeden vor dem Abschicken der Email über die Prüfung seiner Nachricht auf Spam informieren.
Die Deutschen stehen so auf Datenschutz, dabei bekommt die USA jeden Geldtransfer ins Ausland zu sehen. Das Finanzamt hat zugriff auf Kontos ect.
Datenschutz hin oder her, wer seine Daten schützen möchte sollte vor allem nicht das Internet benutzen, denn da gibt man ja immer seine IP-Adresse frei.
Schöne Grüße aus Jakarta
Silvio
Tronje
23. April 2011 um 09:46
Ich bin von Aksimet zu Antispamm bee umgestiegen und habe keinerlei Spam mehr oder weniger gehabt. Alle Spammkommentare wurden auch von Antispamm bee erkannt. Also warum nicht auf nummer sicher gehen und Antispam bee benutzen.
Ich sehe da kein Problem drin und wer die Möglichkeit einer Abmahnung ignoriert sollte sich nicht wundern wenn er mal eine bekommt. Dafür ist mir mein Geld zu schade um es irgendwelchen Abmahnern in den Rachen zu schmeißen.
Gruß Tronje
ralph
23. April 2011 um 11:39
Zurück zu Jens’ Frage: Wie sollte ein Dritter erkennen, dass ich Akismet benutze?
Angie
23. April 2011 um 20:48
Ich habe Aksimet deaktiviert, aber trotzdem erhalte ich regelmäßig eine Mail über Spam. Muss ich Askremet löschen ?
Ich habe Antispam Bee aktiviert.
Lg. Angie
jottlieb
23. April 2011 um 21:47
@Angie: Dann ist es von Antipam Bee.
Julius Cesar
24. April 2011 um 03:50
@Ralph @Jens
Ich habe mir mal den Quelltext eines meiner Blogs angeschaut, der für jeden einsehbar ist und dieses gefunden
Ich gehe mal davon aus wenn akismet deaktiviert, erscheint diese nicht im Quelltext.
Schöne Grüße aus Jakarta!
Silvio
Julius Cesar
24. April 2011 um 03:55
Ups da wird wohl HTML-Code ausgeblendet. Aber das kann ja selbst jeder testen. Seinen Blog aufrufen und auf eine Seite gehen wo das Komentarfeld zu sehen ist und dann einfach sich den Quelltext anzeigen lassen und nach akismet suchen!
Silvio
Sascha
26. April 2011 um 09:46
Danke für den Artikel bin eben auf die Bine umgestiegen. Ich muss Julius Cesar recht geben, ständig Terz wegen nichts.
Dirk
26. April 2011 um 22:02
Das einzige, was ich im HTML-Code finde, ist „akismet_comment_nonce“.
Lukas
26. April 2011 um 22:13
Jo, im Quellcode sieht man es wenn man Akismet verwendet.
Steffi
27. April 2011 um 10:22
Würde es reichen, so wie Malte schrieb, wenn man selber so einen kleinen Infotext beim Kommentar-senden-Button hinschreibt oder muss unbedingt eine Checkbox hin?
@silvio: so schauts aus! Jeder Blogger ist froh wenn was gegen Spam getan wird und die die Angst vor Datensammlern haben, sollten das Internet nicht bedienen.
Tom
27. April 2011 um 11:55
Danke, dass ihr an der Sache nachgehakt habt. Nutzte selbst noch nie Askimet.
Dirk
27. April 2011 um 18:44
Lukas, ich meine eher, dass das das einzige ist, was ich dort sehe, trotz Plugin. Und da ich viel zu faul geworden bin, um noch zu fummeln, hab ich Akismet runter, und Antispam Bee drauf geschmissen.
Andre / Trendportal
27. April 2011 um 23:12
Habe auch vor einigen Monaten schon Akismet runter geschmissen und die Biene installiert
Habe bei beiden keine Probleme mit SPAM gehabt, hin und wieder mal 1/2 Kommentare, aber die werden gefiltert…
Quincy
28. April 2011 um 12:13
@ Malte: bitte niemanden mit Aussagen ala – dein Blog ist doch eh zu klein für ne Abmahunung in Sicherheit wiegen. Die Leute die Website’s abmahnen gehen absolut professionell vor. Ich hatte mal einen kleinen Webshop und wurde 3x abgemahnt, sicherlich unbegründet und ich konnte mit Hilfe eines auf Online-Recht spezialisierten Anwalts gewinnen – dennoch absolut ärgerlich.
Ich bin absolut sensibilisiert in diesem Bereich und gehe kein Risiko mehr ein. Analytics und Askimet hab ich runter geschmissen (mag eh keine phoner).
Die Biene werkelt ganz hervorragend (mal abgesehen davon, dass der Sergej einfach ein klasse Typ ist, der einen hervorragenden Support liefert). Die Fehlerquote geht gegen NULL (4282 hat die Biene dagegen erfolgreich entsorgt).
Verstehe daher die Diskussion nicht so ganz. Es gibt ein Produkt, dass noch so ganz koscher ist und es gibt ein hervorragendes Konkurrenzprodukt, welches kostenlos ist und einen Entwickler mit hervorragenden Support bietet (sich also im gegensatz zu den Entwicklern von Akismet für seine Nutzer interessiert). Wo ist das Problem? Warum irgendein Risiko eingehen?
Wer nicht wechselt ist selber schuld…
Gruß Quincy
Jokey
29. April 2011 um 17:51
Sorry Freunde, aber für mich ist AntispamBee überhaupt keine Alternative. Nach den ersten Informationen zur Akismet Problematik habe ich diese als zweites Plugin installiert.
Leider ist der Anteil an ungefiltertem Spam bei mir so hoch gewesen, dass ich es nach zwei Wochen wieder deinstalliert habe (Sorry, aber absolut unbrauchbar)
Hätte ich nicht noch ein weiteres Plugin gehabt, hätte ich allein in den zwei Wochen Roulette Links im dreistelligen Bereich im Blog gehabt.
Akismet habe ich auf meiner Ente auch nicht laufen und setze inzwischen seit knapp 5 Jahren auf ein uralt Plugin welches nicht mehr supportet und weiterentwickelt wird. Und warum? Weils looft! =)
Mark
29. April 2011 um 18:16
Jokey, als zweites Plugin? Nimm als viertes, dann klappt’s mit Sicherheit. *kopfschuettel*
Peter
2. Mai 2011 um 06:56
Hallo zusammen,
Antispambee hat leider einige Kommentare ins Nirwana befördert – und zwar so ins Nirwana, dass Sie nicht mal in dem vom plugin angelegten Ordner zu finden waren. Das war dann leider das KO für diese Lösung; schliesslich möchte ich doch kontrollieren können, was die “Helferlein” so anstellen. Askimet habe ich gar nicht aktiviert. Dafür SO Captcha Anti-Spam und Fast Secure Contact Form. Und natürlich muss jeder neue Kommentator erst mal einen geprüften Kommentar hinterlassen haben sollte es zu viel werden, dann wird jeder Kommentar vor Veröffentlichung gesichtet (und der Link zur Spammerseite entfernt, wenn der Kommentar zumThema passt; ansonsten ganz gelöscht). Nach meinen Erfahrungen hält dies den Spam in Grenzen – obwohl momentan wieder mehr Spammer im Web unterwegs sind. Ob dies bei den bekannten und mit hoher Benutzerfrequenz belasteten Blogs Sinn macht, glaube ich nicht. Bei der momentanen Schreibfaulheit der Besucher ist dies aber noch eine absolut überschaubare Arbeit. Was mich allerdings wundert, ist warum WordPress ab und an Beiträge in den Spamordner verschiebt – und das trotz deaktiviertem Askimet und keinem installiertem Antispam Bee – aber dies ist eine andere Geschichte..
TmoWizard
2. Mai 2011 um 12:07
Hallo @Peter!
Dann würde ich an deiner Stelle mal die Einstellungen überprüfen. Antispam Bee löscht nichts was du nicht willst!
Du hast da eindeutig eine völlig falsche Konfiguration, die du nun auf Antispam Bee schiebst. Das Bienchen löscht nicht einfach so, das würde ihm gar nicht einfallen! Es macht nur genau das, was du ihm sagst.
Chaptas sind für mich ein Grund, daß ich einem Blog fern bleibe. Da kann der Artikel noch so gut sein und mir der Blog gefallen, ein Blog mit Chaptas hat bei mir verloren.
Das mit dem freischalten der Kommentare finde ich allerdings in Ordnung. Bei mir werden Kommentare auch nur dann frei gegeben, wenn derjenige schon einen freigegebenen Kommentar bei mir hat. Aber auch dann schau ich da genau drauf!
WordPress hat für Spam eigene Einstellungen, bei denen du keine Kontrolle hast. Das sind ja auch immerhin denen ihre Server.
Ich kann das ja nicht prüfen, aber ich nehme an, daß dein Blog bei WordPress selbst ist und du eine eigene Domain hast. Bei WordPress funktionieren allerdings einige Plugins nicht richtig oder auch gar nicht. Die funktionieren nur dann, wenn du WordPress selbst gehostet hast. Das geht dann sogar wie bei mir bei einem Freehoster!
Was die Schreibfaulheit betrifft: Schau mal meinen kleinen Blog genauer an!
Grüße aus dem momentan sonnigen Augsburg
Der Zauberadmin
Mike, TmoWizard grinswiz
Quincy
4. Mai 2011 um 07:30
Die Biene hat auf meinen Blogs mittlerweile fast 10.000 Spams beseitigt. Löschen tut sie gar nichts – es sei denn man stellt das so ein. Fehlerquote geht nahe 0, vor allem wenn man alle Möglichkeiten ausnutzt …
Wenn man die Biene entsprechend konfiguriert kann man sich alle behandelten Kommentare ansehen, moderieren, genehmigen oder endgültig löschen.
Wer was anderes behauptet ist nur zu faul sich die absolut logisch aufgebaute, in dt. Sprache und mit Hilfeseiten gestaltete Konfigurationsseite anzusehen …
AMUNO
25. Juni 2011 um 14:14
Hallo,
wie sieht es denn aus, wenn ich einfach ein paar Sätze zum Thema in die AGB schreibe? Sind ja für jeden ersichtlich und auf jeder Seite steht, bitte AGB beachten? Wenn die Leute dann nicht lesen können, bin ich ja wohl letztendlich nicht Schuld dran.
Möchte nur ungern auf Akismet verzichten, hat letzten Jahr über 50k Kommentare erfolgreich abgefangen und lag nur 2-3 mal falsch.
mfG
AMUNO
jottlieb
27. Juni 2011 um 09:35
@AMUNO:
Das scheint eben nicht zu reichen. Und aud AKISMET musst du ja nicht verzichten, dafür gibt’s unser Plugin.
Dude
8. Dezember 2011 um 10:48
Wenn ich das Wort Abmahung schon höre wird mir mittlerweile schlecht. Wer soll da noch wo durchblicken und wie oft muss man sich mit einem Juristen zusammensetzen wenn man einfach nur gute Websites “bauen” möchte?
Öööööh, ich glaube wir haben Akismet auch drin, muss ich direkt mal entfernen den Mist……..
Lea
18. Dezember 2011 um 17:29
Welche Alternativen setzt Ihr momentan ein?
Viele Grüße
Lea
Tilo
17. Januar 2012 um 16:13
Uiii ich benutze auch noch Aksimet, bekomme jetzt aber echt ein wenig Angst, dass das Ärger geben könnte. Benutzt ihr jetzt alle AntispamBee oder was nehmt ihr? Ganz ohne geht auch nicht oder? Ist denn AntispamBee empfehlenswert?
Lg. Tilo
m3adow
2. Februar 2012 um 16:52
AntispamBee ist in meinen Augen sehr empfehlenswert. In vielen Punkten ist das Plugin Akismet in meinen Augen sogar überlegen. Die Spamerkennung läuft erfahrungsgemäß besser, als mit dem althergebrachten Plugin.
Grüße
m3adow
Thomas
1. Mai 2012 um 06:22
Ich habe es gleich deaktiviert und gelöscht. Bis ich eine Lösung gefunden habe, werden Kommentare halt manuell freigeschalten.
Maverick
25. Juni 2012 um 18:26
Vielen Dank für für den Beitrag.
Mrs. Architekt
14. Februar 2013 um 13:58
Kann auch jedem nur Antispam Bee nahelegen.
Komme damit gut klar & erfüllt seinen Zweck.