Das offizielle Repository für WordPress Plugins ist hinreichend bekannt, zum einen als zentrale Stelle um nach Plugins zu suchen, zum anderen wegen seiner Vielfältigkeit an Plugins – aber auch wegen seiner wenigen Richtlinien, die es Entwicklern sehr leicht machen, Plugins dort abzulegen. Daher passiert es nicht selten, dass Plugins vollkommen veraltet im Repo liegen und nicht mehr gepflegt werden. Plugin Autoren können auch kein Repo abmelden, sie können lediglich den Inhalt aus dem Repo nehmen bzw. eine Info hinterlegen.

In diesem Zusammenhang soll sich nun etwas ändern, so die Aussage zum WordCamp in San Francisco. Alle Plugins, die jeweils in den letzten 24 Monate nicht angefasst wurden, sollen inaktiv geschaltet werden. Damit würde eine große Selektion erfolgen und das Suchen im Repo etwas einfacher werden. Gerade im Hinblick auf die automatische Installation im Backend von WordPress ist dies zu begrüßen. Einer Analyse zur Folge, wurden 32% von ca. 15.000 Plugins in 2011 einem Update unterzogen. Fallen also die nicht gepflegten Plugins weg, dann ist die Suche angenehmer und der Nutzwert für den Anwender wesentlich höher. Auch Entwickler haben damit eventuell etwas weniger Bauchweh und können entspannter etwas liegen lassen. Sicher gibt es das eine oder andere Plugin, welches seine Aufgabe auch ohne ein Update tut, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering und Entwickler, die ein Interesse am Nutzen des Plugins haben, sollten zumindest die readme.txt updaten und die getestete Version mitgeben, womit das Plugin aktiv im Repo bleibt.

Bleibt zu hoffen, dass man weiter an dieser Schraube dreht und die Endanwendern die Arbeit mit WordPress erleichtert. Ein sauberes und sicheres Repo kann dabei einen großen Dienst leisten; auch wenn die Vorgaben den einen oder anderen Entwickler abschrecken.